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Lexikon für Multimediale Kommunikation und Videokonferenz

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A    
Aggregation  
Kanalverhandlung im ISDN
AMX  
Hersteller berührungsempfindlicher, programmierbarer Mediensteuerungseinheiten.
   
Application Sharing  
Bezeichnet das gemeinsame ansehen und bearbeiten von Dokumenten und Dateien, sowie deren Online-Austausch bei Videokonferenzen. Standard für das Application Sharing ist die ITU Empfehlung T.120, die u.a. von der Microsoft NetMeeting Software unterstützt wird.
   
B  
Basisanschluss  
ISDN-Anschluss mit S0-Schnittstelle, besteht aus 2 Datenkanälen (B-Kanäle) mit 64 kbit/s und einem Datenkanal (D-Kanal) mit 16 kbit/s.
   
B-Kanal  
Kanal zur Übertragung von ISDN-Nutzdaten mit einer Übertragungsrate von 64kbit/s.
   
Bridge (Brücke)  
Verbindung zwischen zwei oder mehr Netzen. Eine Bridge kann nur Netze mit gleicher Topologie (z.B. Ethernet) und gleichen Protokollen verbinden.
   
BRI  
Basic Rate Interface. Internationale Bezeichnung für den ISDN Basisanschluss.
     
C  
Cart  
Rollwagen für Monitore.
   
CAPI  
Common ISDN-API. Standardisierte Schnittstelle für ISDN-Karten.
   
CCITT  
Comitée Consultatif International Télégraphique et Téléphonique. Internationaler beratender Ausschuss, der sich mit der Standardisierung der Daten- und Fernsprechdienste befasst.
   
Chairman  
Ist die Konferenzleiter Funktion bei Multipointkonferenzen. Der Chairman bestimmt, welcher Standort für alle im Vollbild zu sehen ist.
   
CODEC    
Kodierung/Dekodierung und Kompression/Dekompression von Signalen nach einem bestimmten Verfahren bei einer Videokonferenz. Die Verfahren wurden von der ITU standardisiert. Die Umwandlungen werden von einer speziellen CODEC-Karte vorgenommen, auf der i.d.R. auch die Kommunikationsinterfaces (ISDN/LAN) untergebracht sind.
     
Continuous Presence (Quarter Split)    
Ist eine Form der Multipointkonferenz, bei welcher 5 Standorte in Bild und Ton teilnehmen können. Hierbei ist der Bildschirm aller teilnehmenden Standorte in 4 Zonen unterteilt. In jedem Bildschirmviertel ist ein Standort abgebildet.
     
Cryptor (Encryptor)    
Ver- und Entschlüssler werden benutzt um Datenkommunikation abhörsicher zu machen. Die Verschlüsselungssysteme müssen an Sende- und Emfangsstelle installiert werden.
     
D    
Datenkompression    
Mittel um die effektive Datenübertragungsleistung zu steigern. Hierbei werden die Daten mittels geeigneter mathematischer Verfahren komprimiert.
     
D-Kanal    
Kanal zur Übertragung von Dienstmerkmalen im ISDN. Über den D-Kanal werden alle für den Auf- und Abbau der Verbindung wichtigen Signale übertragen. 1TR6 und DSS1 sind verschiedene nicht kompatible D-Kanal Protokolle.
     
DDC    
Dynamic Data Channel, ist ein Protokoll für Datenkommunikation zwischen Videokonferenzsystemen.
     
Downspeeding    
Sicherheitsfunktion, welche bei Ausfall eines Teils der für die Kommunikation benutzten B-Kanäle einsetzt um die Übertragung nicht komplett zu unterbrechen.
   
DSS1  
Digital Subscriber Signalling System No.1. Europäisches ISDN-Protokoll.
   
DSP    
Digitaler Signal Prozessor oder Einchipmicrorechner, welcher in elektronischen Systemen eigenständig Prozesse steuert und Rechenoperationen übernimmt.
     
E    
Echounter-drückung    
Technik, die bei Sprachübertragung auftretende Echo Rückkopplungen unterdrückt (filtert). Die Qualität der Sprachübertragung verbessert sich dadurch erheblich.
     
Ethernet    
EDV-Netzwerk mit busförmiger Struktur. Die heute am weitesten verbreitete Technologie für lokale Netzwerke.
     
F    
Festverbindung    
Permanent aktive Verbindung zwischen zwei Teilnetzen im Netz. Kein weiterer Teilnehmer kann diese Verbindung nutzen.
     
Firewall    
Eine Firewall dient zur Abschottung von Datennetzen. Jeglicher Datenverkehr zwischen innen und aussen muss die Firewall passieren, nur der im Sicherheitskonzept vorgesehene Verkehr wird durchgeschleust.
     
Frames    
Bildschirmaufbau bei Monitoren (1 Frame = 1 komplettes Bild)
     
G    
Gateway    
Ein Gateway erlaubt H.323 kompatiblen Systemen mit H.32x-Gegenstellen zu kommunizieren. Das Gateway kann z.B. das H.323 System mit einem H.320 (ISDN), H.321 (ATM), H.322 (ISO Ethernet) oder H.324 (PSTN) basierenden System verbinden. Derzeit ist eine H.323 zu H.323 Verbindung (LAN/LAN) noch die gebräuchlichste Einsatzform eines VC Gateways.
     
I    
ICM    
Intelligent Call Management, Funktion, welche die Übertragungsbandbreite zwischen Video, Audio und Daten dynamisch aufteilt bzw. steuert.
     
IMUX    
Invers Multiplexer, Gerät für das Übertragungsmanagement bei Nutzung mehrerer ISDN-Kanäle für Video- oder Datenkommunikation.
     
IP    
Internet Protocol. Netzwerkprotokoll in verschiedenen Netzen.
     
ISDN    
Integrated Services Digital Network. Digitales Netz, das alle Dienste (Sprache, Text, Bilder, Daten) über einen Anschluss anbietet.
     
ITU    
International Telecommunications Union, Gremium der Vereinten Nationen (UNO), dem 113 Staaten angehört. Aufgabe ist die Standardisierung der Übertragungsformate in der Telekommunikation und globalen Netzwerken.
   
K  
Kanalbündelung  
Zusammenfassung mehrerer B-Kanäle. Diese werden zu einem virtuellen Kanal mit einer höheren Datenübertragungsrate gebündelt.
     
L    
LAN    
Local Area Network, Vernetzung von Computern innerhalb eines begrenzten Bereiches.
     
Lime-Light    
Eigenname von PictureTel für die Kamera mit Sprachverfolgung. Automatisch wird der Sprecher in einem Raum focusiert.
     
M    
MCU    
Multipoint Control Unit, Technik, welche Konferenzen mit mehr als zwei Teilnehmern gewährleistet und steuert.
     
Multiplexer    
siehe IMUX.
     
N    
NDIS    
Network Driver Interface Specification, Schnittstellendefinition zwischen dem Betriebssystem eines lokalen Netzwerkes und dem Netzwerk Adapter.
     
NetMeeting    
Microsoft NetMeeting 2.0 ermöglicht es den Benutzern, Audio, Video, Daten und Anwendungen in Echtzeit über verschiedenartige Verbindungen gemeinsam zu nutzen. Die zur Verfügung stehenden Funktionen sind je nach Art der Verbindung unterschiedlich. Für Verbindungen zwischen zwei Modems wird die Daten- und Anwendungsfreigabe unterstützt, jedoch kein Audio oder Video, gleiches gilt für Verbindungen in lokalen Netzwerken (IPX/SPX-LANs). Für Audio- und Videounterstützung wird eine TCP/IP-Verbindung über ein lokales Netzwerk (LAN) oder das Internet benötigt.
     
NT    
Network Terminator (Gerät dient als Netzabschluss der Netzanbieter).
     
NTSC    
Amerikanischer Standard für Video (Netzfrequenz 60 Hz).
     
P    
PAL    
Europäischer Standard für Video (Netzfrequenz 50 Hz).
     
PBX    
Private Branch Exchange - private TK-Nebenstellenanlage.
     
PCI    
Busformat für PC-Einsteckkarten.
     
Plug & Play    
Redewendung - wird angewandt, wenn die Installation einer Technik bzw. Software problemlos und sehr einfach ist.
   
POTS  
Plain Old Telephone Service. Analoge Telefonleitung, die z.B. TwistedPair Kabel zur Übertragung modulierter Sprachsignale verwendet. Siehe auch PSTN.
   
PSTN    
Public Switched Telefon Network - bezeichnet das (analoge) öffentliche Telefon-Festnetz.
     
Q    
Quality of Service    
QoS garantiert einer Anwendung bestimmte erforderliche Netzwerkressourcen in Form einer garantierten Bandbreite. Wesentlicher Aspekt u.a. bei Videokonferenzen und Voice over IP (VoIP).
     
R    
Remote Management    
Gerätesteuerung von einem entferntem Punkt.
     
Router    
Verbindung mehrerer Netze. Die Netztopologien können unterschiedlich sein (z.B. Token Ring und Ethernet).
     
S    
S0-Schnittstelle    
ISDN-Anschluss, bestehend aus zwei B-Kanälen und einem D-Kanal.
     
S2M-Schnittstelle    
ISDN-Anschluss, bestehend aus 30 B-Kanälen und einem D-Kanal.
     
SoftMux    
Softwarebasierender IMUX (siehe IMUX), Eigenname von Tandberg.
     
T    
Touch Screen    
Berührungsempfindlicher Bildschirm.
     
TFT-Display    
Bezeichnung für Flachbildschirme mit aktiver Innenbeleuchtung.
     
V    
Verschlüsseler    
siehe Cryptor.
     
Virtuoso    
Eigenname von PictureTel, bezeichnet die spezielle Audioausstattung der PictureTel Gruppen-Systeme (PowerMic, Automatic Noise Suppression und Automatic Gain Control).
     
Vollduplex    
Bezeichnet die Eigenschaft mit maximaler Geschwindigkeit Daten zu Senden und gleichzeitig zu empfangen.
   
W  
W.A.V.E. Camera  
Wide Angle View Camera, Kamera mit einem besonders grossem Aufnahmebereich (Blickwinkel + Kameraschwenk Radius).
     
WAN    
Wide Area Network, ist die Vernetzung von PC´s oder lokalen Netzwerken über öffentliche bzw. private Telekommunikationsnetze
     
     
 

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